Totgeschwiegen, unbeabsichtigt.
Jedoch aus gutem Grund. [Betreff]
Es hat ein bisschen gedauert, aber eines habe ich mit den Jahren gelernt. Und zwar: Entweder oder.
1) Das Konzert ist großartig. So toll, das ich es am liebsten jeden weiteren Tag meines Lebens wiederholen, außerdem allen Leuten ans Herzen legen und natürlich in meinem Umfeld Reaktionen äußersten Neides erzeugen möchte. Ich zücke also die kleinformatige Kamera, für die ich extra meine große Tasche mitgenommen habe und mache PixelPics und minutenlange Videos in schlechter Tonqualität (verrauscht, weil das nicht vorhandene Micro sowieso völlig überlastet wäre mit der vorhandenen Lärmquellen) und schlechter Bildqualität (verwackelt, weil um mich herum panisch kreischende, wild tanzende Menschen ihre Körper gehen lassen). Die Hälfte des Konzerts bekomme ich so rum und habe sie schließlich erfolgreich in Youtube gerechten Häppchen [ siehe] im Kasten, meine Arme sind taub, die Geduld der Menschen hinter mir bis zum Anschlag gereizt. Ich ärgere mich, dass ich keine bessere Kamera habe und überlege, wie ich wohl am besten umschreiben werde, was ich hier erleben könnte und alle anderen verpassen müssen.
2) Das Konzert ist gut. Die Menschen lauschen gebannt. Um mich herum Kameras werden gezückt. Vor mir fuchteln Menschen mit ihren Armen rum. Was solls. Ich bin gelassen, ruhig und wohltuend betäubt dank lauter Musik, Rauch, Schweiß und anderen Rauschmitteln. Der schlaksige Typ da vorne mit den müde Augen und den so hübsch verwahrlost, gewollt zerzausten Haaren und dem Mikro blickt durch alle Menschen durch bis in meine Reihe. Ein einsamer Drummer beginnt den Beat. Dann setzen auch Bass und Gitarre ein. Alles andere ist unwichtig.
Everything is everything
Everything is everything
The more I talk about it
The less I do control
Everything means EVERYTHING
Nur diese Musik und ich. Alle Scheinwerfer gehen an und ich tanze. Nur für mich.
Phoenix // Everything Is Everything [YouTube]
Es hat ein bisschen gedauert, aber eines habe ich mit den Jahren gelernt. Und zwar: Entweder oder.
1) Das Konzert ist großartig. So toll, das ich es am liebsten jeden weiteren Tag meines Lebens wiederholen, außerdem allen Leuten ans Herzen legen und natürlich in meinem Umfeld Reaktionen äußersten Neides erzeugen möchte. Ich zücke also die kleinformatige Kamera, für die ich extra meine große Tasche mitgenommen habe und mache PixelPics und minutenlange Videos in schlechter Tonqualität (verrauscht, weil das nicht vorhandene Micro sowieso völlig überlastet wäre mit der vorhandenen Lärmquellen) und schlechter Bildqualität (verwackelt, weil um mich herum panisch kreischende, wild tanzende Menschen ihre Körper gehen lassen). Die Hälfte des Konzerts bekomme ich so rum und habe sie schließlich erfolgreich in Youtube gerechten Häppchen [ siehe] im Kasten, meine Arme sind taub, die Geduld der Menschen hinter mir bis zum Anschlag gereizt. Ich ärgere mich, dass ich keine bessere Kamera habe und überlege, wie ich wohl am besten umschreiben werde, was ich hier erleben könnte und alle anderen verpassen müssen.
2) Das Konzert ist gut. Die Menschen lauschen gebannt. Um mich herum Kameras werden gezückt. Vor mir fuchteln Menschen mit ihren Armen rum. Was solls. Ich bin gelassen, ruhig und wohltuend betäubt dank lauter Musik, Rauch, Schweiß und anderen Rauschmitteln. Der schlaksige Typ da vorne mit den müde Augen und den so hübsch verwahrlost, gewollt zerzausten Haaren und dem Mikro blickt durch alle Menschen durch bis in meine Reihe. Ein einsamer Drummer beginnt den Beat. Dann setzen auch Bass und Gitarre ein. Alles andere ist unwichtig.
Everything is everything
Everything is everything
The more I talk about it
The less I do control
Everything means EVERYTHING
Nur diese Musik und ich. Alle Scheinwerfer gehen an und ich tanze. Nur für mich.
Phoenix // Everything Is Everything [YouTube]
Nilla - 10. Dec, 17:28 - no(i)sy.park(er)




