#a little more stupid, a little more scared
Spürt ihr das auch? ruft eine Frau aus dem Fenster. Die Luft ist rein. Alles riecht neu, frisch und gewaschen. Die Ruhe nach dem Sturm. Die Bäume im Park sind gerade so hoch dass ich einen Schauer Regentropfen abbekomme als ich drunter hindurch gehe. Sie sind jetzt wieder voller kleiner Blüten. Weiß und Rosa, wie damals im Sommer, in unserem Sommer. [Weisst du noch?] Es ist Frühling, denke ich erschocken, weil ich gerade erst etwas gelesen hatte, in einer Zeitung, einer unmöglichen Zeitung, über den Frühling und die Menschen und die Gefühle, die man dann nicht mehr unter Kontrolle hat. Nur dass in dieser schrecklichen Zeitung nicht das Wort Frühling verwendet wird, sondern der Begriff "Lenz". [Frühling, das ist frisch, neu, sauber. Lenz, das ist alt, träge, schlamm- auf jeden Fall alles andere!]
Jedenfalls. Frühlingsgefühle, dass muss etwas schreckliches sein. Es soll nämlich so sein, sagt die Zeitung, dass man sich einfach nicht wehren kann. Alles wird plötzlich rosa, weiß, sauber und somit eine verdammt verlockende Falle, für alles weibliche [dem ich an dieser Stelle pauschalisiert einfach mal romantische Veranlagung unterstelle]. Das ist natürlich nicht nur für die Weibchen so, klar, auch die Männer gehen in dieser Jahreszeit ab. [ch weiß aber nicht ob es bei denen auch an weiß, rosa, sauber liegt. In meiner Welt sind Männer eher dunkler, unrosig und schmutzig [ und das ist auch gut so]. Jedenfalls, bemühe ich für meinen Teil mich jetzt, nicht auf diesen miesen rosa Trick der Natur reinzufallen und sehe die Welt so wie sie ist. Nass, kalt und schon bald voller Pollen.
Abgesehen davon, ich bin zuhause. Also, nein, ich bin es nicht. Es fehlt hier einiges zu dem was mein Zuhause sein könnte. Aber, es ist so. Ich liebe diese Stadt. Ich hasse das, aber ich liebe sie. Ich liebe es da zu sein, unterzugehen, zu entdecken. Ich liebe es tausende neue Menschen, Bilder und Details zu beobachten.
Ich versuche mich dagegen zu wehren, schließlich ist es hier überall stinkig, nass und überfüllt, aber wenn ich über diese Scheiß Stadt blicke wird mir einfach ganz warm ums Herz.
The National // Slow Show [mp3]
Jedenfalls. Frühlingsgefühle, dass muss etwas schreckliches sein. Es soll nämlich so sein, sagt die Zeitung, dass man sich einfach nicht wehren kann. Alles wird plötzlich rosa, weiß, sauber und somit eine verdammt verlockende Falle, für alles weibliche [dem ich an dieser Stelle pauschalisiert einfach mal romantische Veranlagung unterstelle]. Das ist natürlich nicht nur für die Weibchen so, klar, auch die Männer gehen in dieser Jahreszeit ab. [ch weiß aber nicht ob es bei denen auch an weiß, rosa, sauber liegt. In meiner Welt sind Männer eher dunkler, unrosig und schmutzig [ und das ist auch gut so]. Jedenfalls, bemühe ich für meinen Teil mich jetzt, nicht auf diesen miesen rosa Trick der Natur reinzufallen und sehe die Welt so wie sie ist. Nass, kalt und schon bald voller Pollen.
Abgesehen davon, ich bin zuhause. Also, nein, ich bin es nicht. Es fehlt hier einiges zu dem was mein Zuhause sein könnte. Aber, es ist so. Ich liebe diese Stadt. Ich hasse das, aber ich liebe sie. Ich liebe es da zu sein, unterzugehen, zu entdecken. Ich liebe es tausende neue Menschen, Bilder und Details zu beobachten.
Ich versuche mich dagegen zu wehren, schließlich ist es hier überall stinkig, nass und überfüllt, aber wenn ich über diese Scheiß Stadt blicke wird mir einfach ganz warm ums Herz.
The National // Slow Show [mp3]
Nilla - 21. Mar, 20:51






