schachtelleben-kistendenken
If you dance to the devil's voice you're the devil too
Am Ende sind es ein paar Kisten. Kisten mit Lieben, oder dem was man immer wieder dafür hielt. Kisten mit Weisheit, oder dem was man eine zeitlang für richtig hielt. Kisten mit Erinnerungen, oder dem was Freundschaft war, bevor es in Vergessenheit geriet. Kisten mit Klängen, die zu Musik reiften und schließlich unbesiegbar machten. Kisten mit Zukunft, oder dem was man sich dafür erhofft.
Mit zehn klaute ich in der Grundschule und wurde dabei erwischt.
Mit elf bangte ich um meine Zukunft und beschlossmich nie mehr erwischen zu lassen und nie mehr etwas zu klauen.
Mit zwölf hasste ich meine Schwester dafür, dass sie mich für ein Aupair-Jahr verlassen hatte.
Mit dreizehn hatte ich große Angst meine Mutter zu verlieren, verlor eine Taucherbrille und wollte meine Brüder gegen eine Stoffpuppe eintauschen.
Mit vierzehn tanzte ich mit einem Jungen und bereute es danach.
Mit fünfzehn erreichte ich den quantitativen Höhepunkt meines bisherigen Bekanntschaftskreises.
Mit sechzehn berührte ich eine Tote, verlor meine Unschuld ohne es zu wollen, bekam eine Telefonummer zu gesteckt und bereute nichts.
Mit siebzehn waren meine bisherigen Freunde zu einem großen Teil unabsichtlich durch Neue ersetzt, ich war die meiste Zeit verliebt, verzweifelt oder unglücklich, meistens alles auf einmal.
Mit achtzehn hatte ich die meisten menschlichen Gefühlsregungen kennengelernt, wurde ich auf fünfunddreißig geschätzt und hatte mich damit abgefunden.
Mit neunzehn war mir vieles egal, ich tanzte auf dem Dach, erkannte wahre Freundschaften, verlor zum zweiten Mal meine Unschuld und fand Gefallen daran.
Seit ich zwanzig bin weiß ich, dass es keinen Sinn hat auf irgendwas zu warten, außer man wartet gerne.
The Rosebuds // Bow To The Middle
Am Ende sind es ein paar Kisten. Kisten mit Lieben, oder dem was man immer wieder dafür hielt. Kisten mit Weisheit, oder dem was man eine zeitlang für richtig hielt. Kisten mit Erinnerungen, oder dem was Freundschaft war, bevor es in Vergessenheit geriet. Kisten mit Klängen, die zu Musik reiften und schließlich unbesiegbar machten. Kisten mit Zukunft, oder dem was man sich dafür erhofft.
Mit elf bangte ich um meine Zukunft und beschloss
Mit zwölf hasste ich meine Schwester dafür, dass sie mich für ein Aupair-Jahr verlassen hatte.
Mit dreizehn hatte ich große Angst meine Mutter zu verlieren, verlor eine Taucherbrille und wollte meine Brüder gegen eine Stoffpuppe eintauschen.
Mit vierzehn tanzte ich mit einem Jungen und bereute es danach.
Mit fünfzehn erreichte ich den quantitativen Höhepunkt meines bisherigen Bekanntschaftskreises.
Mit sechzehn berührte ich eine Tote, verlor meine Unschuld ohne es zu wollen, bekam eine Telefonummer zu gesteckt und bereute nichts.
Mit siebzehn waren meine bisherigen Freunde zu einem großen Teil unabsichtlich durch Neue ersetzt, ich war die meiste Zeit verliebt, verzweifelt oder unglücklich, meistens alles auf einmal.
Mit achtzehn hatte ich die meisten menschlichen Gefühlsregungen kennengelernt, wurde ich auf fünfunddreißig geschätzt und hatte mich damit abgefunden.
Mit neunzehn war mir vieles egal, ich tanzte auf dem Dach, erkannte wahre Freundschaften, verlor zum zweiten Mal meine Unschuld und fand Gefallen daran.
Seit ich zwanzig bin weiß ich, dass es keinen Sinn hat auf irgendwas zu warten, außer man wartet gerne.
The Rosebuds // Bow To The Middle
♪ Nilla - 6. Sep, 20:50

