[heavy hearted]
your skin
so smooth
existed the mood
you dance
like you
dont care
i work
the place
you lose
some space
but stil i feel you still
Er sah nicht unbedingt gut aus. Er war braungebrannt, hatte viele kleine Falten um die Augen, von der Sonne, meinte er. Seine Haare hatten einen grauen Schatten, vom Sorgen machen, dachte sie und seine Augen waren stechend blaue Augen, die sie jedesmal an das Meer erinnerten. An seiner Wange hatte er eine tiefe Narbe.
Die Narbe war zwar der Grund wieso sie ihn eigentlich mit nach Hause genommen aber was ihr wirklich gefallen hatte war sein Name. Immer wieder flüsterte sie seinen Namen, während sie ihre Hände in seinem Haar vergrub. Das r am Ende klang in ihren Ohren nach. Als er sich ihr vorgestellt hatte sagte er dazu wie die Stadt nur mit R. Sie legte gerne ihren Kopf auf seine Brust während er sprach, denn dann klang sein r noch rollender. Als sie ihn zum ersten Mal reden hörte hatte sie gedacht er sei aus Skandinavien. Später hatte er ihr erzählt, dass er die bereits den Winter in Deutschland kaum ausgehalten hatte.
Sie sprach seinen Namen nun laut aus und sagte, kennst du eigentlich meinen Namen? Aber sie wusste die Antwort schon. Macht nichts, ist eigentlich ziemlich unwichtig sagte sie und wusste das es stimmte. Was nun passieren würde hatte nichts mit ihm zu tun und nicht einmal viel mit ihr. Geister vertreiben nannte sie es. Er streichelte ihre Hüfte. Es Brannte wie Feuer. Fass mich an, sagte er und legte ihre Hand auf seinen Penis. Fass mich an. Sie wollte gehorchen. Aber der Schmerz schien sie zu lähmen. Er drang mit seinen Hand in sie ein. Schaute dabei zu, wie sie sich unter seinen Fingern verbog. Schmerz verschwamm mit Lust. Fass mich an, sagte er und sie tat es. Er stöhnte und begann zu zittern, und stieß immer fester zu. Bitte. Hör. Nicht. Auf.
Als sie wach wurde wusste sie nicht wie viel Zeit vergangen war. Sie fasst ihre feuchten klebrigen Schenkel an, strich mit zwei Fingerspitzen über seinen Bauch. Sie wusste nicht genau wieso sie das jedes Mal tat. Sie erinnerte sich wie er sich verlegen über seine Hormone entschuldigt hatte. Sie erinnerte sich, wie sie über andere Körper gestrichen hatte. Das ist meine Narbe, dachte sie. Solange er sie nicht anfasste war alles in Ordnung. Sie fuhr mit ihrem Finger die feinen Linien seines Rückens nach. Er hatte eine sehr ebenmäßige Haut, mit ein paar Sonnensprossen an den Schultern. Sie hatte nicht geglaubt, dass Typen wie er auch Sommersprossen haben können, bevor er sie ihr gezeigt hatte. Es stimmte. Er drehte sich mit geschlossenen Augen, fasste ihr zwischen die Beine. Sie schluckte eine Träne runter wandte sich von ihm ab.
Was machst du eigentlich, fragte er während er an seinem Kaffee nippte, schwarz, mit Zucker. Ich bin Schriftstellerin, antwortete sie.
Als die Tür ins Schloss gefallen war lauschte sie seinen gedämpften Schritten. Sie zählte genau 183.
Peaches // I Feel Cream [MySpace][YouTube]
Nilla - 21. Jun, 20:42 - lyric(ist) l(o)unge




