fall(ing)
Es gibt für jeden ein Ritual um den Sommer zu verabschieden und den Winter einzuläuten. Bei manchen ist es ein neuer Mantel, ein paar warme Schuhe aus der hintersten Ecke herausgrabbeln. Andere wälzen sich in Blätterhaufen, flüchten vor dem Regen oder trinken eine Tasse Tee. Manche vergraben sich für zwei Tage mit ein paar Büchern, Tom und Nick in ihrer Welt. Jeder hat so seine Methode um den Herbst zu begrüßen. Was mich betrifft, ich glaube immer mehr, der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Ja, der Herbst steht mir einfach. Herbst, heisst ohne Bedenken düstere Musik hören, heisst in warme Decken gehüllt den grauen Himmel betrachten, heisst Spaziergänge mit geröteten Wangen und vom Wind zerzausten Haaren durch braunen Matsch und bunte Blätter stapfen. So weit ich mich gerade zurückerinnere war ich meistens sehr glücklich im Herbst (Retrospektive Rationalisierung, bin ich übrigens sehr Fan davon). Herbst heisst auf eine Art auch immer Neuanfang. Der neue Start bringt neue Vorsätze, neues Wissen, neue Leute, neue Herausforderungen. Herbst heisst, schöne Erinnerungen schaffen. Ich bin zuversichtlich. Ich weiß nicht wann ich angefangen habe so zu denken. Aber ich schäme mich nicht dafür. Ich freue mich tatsächlich, dass das Semester wieder begonnen hat und mein normals Leben weitergeht es wieder vorwärts geht.
>> I fell for fall. Ich seh das [auch] so.
Tom Waits // 16 Shells from a 30.6
>> I fell for fall. Ich seh das [auch] so.
Tom Waits // 16 Shells from a 30.6
Nilla - 18. Oct, 15:32 - impet(o)us thin(gk)s




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